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Projekt “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage”


Projektverlauf

Das Thema Respekt ist uns allen an der Michel-Buck-Gemeinschaftsschule ein großes Anliegen, weshalb wir uns für Projekttage von Klasse 1-10 zu diesem Thema entschieden haben. Im Zuge dieses Projekts „Respekt an der MBG“ entstand  bei Schülerinnen und Schülern aus Klasse 8b das große Bedürfnis, diese Art Engagement über das gesamte Schuljahr hinweg weiterzuführen.

So wurden wir aufmerksam auf ein bundesweites Aktionbündnis, das Schulen darin bestärkt, aktiv zu werden, um Zivilcourage zu fördern und um einen respektvollen Umgang untereinander zu gewährleisten.

Phase 1:

Schüler aus Klasse 8b befassen sich intensiv mit dem Aktionsbündnis „SOR-SMC“. Sie wissen, welche Schritte nötig sind, um den Antrag als offizielle SOR zu stellen und arbeiten in Expertenteams an deren Realisierung.

Schritt 1: an der Schule bekannt machen; Schritt 2: Unterschriften sammeln; Schritt 3: Wahl des Schulpaten; Schritt 4: Sponsoren für das Projekt begeistern; Schritt 5: offiziellen Antrag bei der Bundeskoordination einreichen; Schritt 6: Paten für das Projekt gewinnen; Schritt 7: Feier zur Verleihung des offiziellen Titels „SOR-SMC“; Schritt 8: täglich zuhause und in der Schule einen respektvollen Umgang untereinander pflegen; mutig einschreiten, wenn jemand ungerecht behandelt wird; jährlich fortlaufende Projekttage und Aktionen zum Thema Respekt und Zivilcourage durchführen.

Phase 2:

Eine Gruppe, bestehend aus Leonie Schneider, Alexandra Hergert, Luca Werner und Felix App, war dafür zuständig, das Projekt SOR in allen Klassen bekannt zu machen. Sie waren einen Tag lang in den Klassen 1-10 unterwegs, um ihren Mitschülern zu erklären, weshalb das Projekt SOR ihnen so wichtig ist und weshalb wir als Schule unbedingt eine „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ werden sollten.

Die vier Achtklässler erklärten, dass wir alle uns dazu verpflichten, uns aktiv gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und für Gleichberechtigung, Toleranz und Zivilcourage einzusetzen. Denn in einer Schule, in der alle gleich viel wert sind, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion oder Behinderung, können Kinder und Jugendliche als verantwortliche Menschen heranwachsen. Sie weckten das Interesse ihrer Mitschüler von der Idee und diese wiederum bestätigten durch ihre Unterschrift, dass sie von dieser Art des Zusammenlebens und –lernens überzeugt sind. Die Unterschriften von mindestens 70% aller am Schulleben beteiligter Personen wären notwendig um den Antrag auf eine SOR zu stellen - dies haben wir mit knapp 93% deutlich übertroffen.

Phase 3:

Die 4 Schüler, die für das Projekt warben, erwähnten außerdem, dass die Schülerinnen und Schüler selbst einen Schulpaten wählen dürfen. Alle Klassen konnten also potentielle Paten nennen. Aus diesen Nominierungen wurden die 10 häufigst genannten Prominenten ausgewählt und zur offiziellen Wahl zugelassen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-10 konnten je 1 Stimme abgeben und die Platzierungen 1-3 wurden wiederum ausgewertet.

Dadurch entstand das folgende Schulranking:                                                                              

1. Thomas Müller                        2. Manuel Neuer         3. Elyas M’Barek

Frau Schmid wird gemeinsam mit freiwilligen Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 8b versuchen, Kontakt zu den Prominenten aufzunehmen und einen berühmten Paten für unsere Schule zu gewinnen.

Phase 4:

Luca-Marie Breitschmid, Marcel Wahl, Mihael Hristov, Jakob Brauner, Heike Schirmer und Saskia Buck vereinbarten dank der großen Unterstützung von Familie Wahl ein Treffen mit dem Bund der Selbständigen, um möglichst viele von ihnen als Sponsoren für das Projekt SOR zu gewinnen. Die engagierte Schülergruppe stellte den Hintergrund des Projekts vor und erläuterte, weshalb wir die finanzielle Unterstützung der ortsansässigen Unternehmer für unsere SOR benötigen. Von den großzügigen Spenden werden wir beispielsweise das Schild bezahlen, das uns in Zukunft als offizielle SOR ausweist. Wir müssen eventuell für die Reisekosten und die Unterkunft unseres Schulpaten aufkommen und wir wollen weiterhin tolle Projekte und Aktionen durchführen, auch mit Hilfe externer Berater, damit der Gedanke der SOR an unserer Schule lebendig bleibt.

Phase 5:

Der offizielle Antrag wird noch im Dezember 2014 eingereicht, da mittlerweile alle dafür erforderlichen Informationen und Unterschriften vorhanden sind. Wir hoffen dann möglichst bald von offizieller Seite eine Bestätigung zu erhalten, damit wir Kontakt zu unserem Schulpaten aufnehmen können.

Ausblick: Sobald wir die Zusage unseres Schulpaten erhalten haben, werden wir versuchen, einen gemeinsamen Termin zur Verleihung des offiziellen Titels „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu vereinbaren und die Realisierung des Projekts mit einer schulweiten Veranstaltung feiern. Desweiteren werden wir noch im Schuljahr 2014/2015 neue Aktionen konkretisieren, damit sich das Projekt SOR über Jahre hinweg erfolgreich an der MBG und vor allem in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen etabliert.

 

Artikel: Verena Schmid, Klassenlehrerin 8b

 

Nähere Informationen finden Sie hier...

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